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28 Karl Marx: Arbeit, Selbstverwirklichung, Entfremdung

Wohin gehört Arbeit eigentlich auf der Skala zwischen Glück und Unglück? Für Marx ist Arbeit eigentlich das, was den Menschen überhaupt zum Menschen macht. Und in der Praxis ist sie genau das, was sein Glück verhindert. In dieser Episode befassen wir uns mit der tiefen Tragik, die für Marx hinter dem Begriff „Arbeit“ steckt – aber auch mit einigen Lichtblicken. 

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26 Aristoteles: Denken macht glücklich

Wenn wir fragen, wann ein Leben gelungen ist, müssen wir erst mal klären, worum es im menschlichen Leben im großen und ganzen geht: Was ist das besondere am Menschen? 

Diesen Ansatz hat Aristoteles verfolgt, Platons berühmtester Schüler (der auch in den Abiturvorgaben NRW manchmal zu Gast ist). Für ihn sollte ein Leben der Vernunft folgen. Was das in etwa bedeutet und ob diese Idee uns weiterbringt: Darum geht es in der heutigen Episode 

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17 Willensfreiheit: Wo ist das Problem?

Willensfreiheit ist ein heiß umstrittenes Thema in der Philosophie. Warum eigentlich? 

In dieser Episode zeige ich, was alles von der Frage nach der Freiheit des Willens abhängt. Auf den ersten Blick geht es um (fast) alles: um Identität, Beziehung, ein geregeltes Zusammenleben und vielleicht sogar den Sinn des Lebens. Das alles könnte auf dem Spiel stehen.

Außerdem werfen wir einen kritischen Seitenblick auf die sog. Libet-Experimente. Widerlegt die Hirnforschung die Willensfreiheit?

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16 Freiheit (Einführung): Handlungs- und Willensfreiheit

Sind wir „frei“? Das ist in eine in der Philosophie besonders beliebte Frage. Damit verbindet sich natürlich sofort die Frage, was „Freiheit“ überhaupt bedeutet.

In dieser Episode führe ich in den dritten Themenblock dieses Podcasts ein und erkläre zunächst die grundlegende Unterscheidung zwischen Handlungs- und Willensfreiheit. Spoiler: Willensfreiheit ist der vielleicht der interessantere Begriff – er ist aber auch viel schwieriger zu definieren.

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08 Wer ist dieser „Ich“ überhaupt? Körper und Seele, Einführung

Aus Märchen und Fantasy kennen wir Personen, die in einen anderen Körper schlüpfen. Angenommen, das ginge: Wäre ich dann noch ich? Bin ich also jemand anders als mein Körper? 

Diese Episode bildet einen Einstieg in ein neues Thema zwischen Anthropologie und Metaphysik. Ich diskutiere einige Grundbegriffe und zeige, warum diese Frage überhaupt wichtig sein könnte.

Hier findest Du eine Übersicht zum Thema, sowie zu den nächsten Episoden:

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07 Wer hat Angst vorm „Gender-Wahn“? Exkurs zu Judith Butler

Können wir die Rolle als Frau oder Mann wirklich abstreifen? Diese Frage blieb in der letzten Episode offen – und sie ist ein Ausgangspunkt für Judith Butler, eine der bekanntesten (und umstrittensten!) Theoretikerinnen der aktuellen Gendertheorie.

In dieser Episode stelle ich ihre Position vor und gehe der Frage nach, warum der Begriff „Gender“ eigentlich so ein Aufreger-Thema ist. 

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06 Was ist eine „richtige“ Frau? Das Geschlechterverhältnis nach Simone de Beauvoir

Zum Abschluss des Themenblocks „Natur und Kultur“ geht es um ein konkretes Beispiel: die Einteilung der Menschen in Männlein und Weiblein. Wer macht diese Einteilung und was macht sie mit uns?

Wir fragen nochmals kurz Dawkins und Gehlen. Anschließend wenden wir uns Simone de Beauvoirs existenzialistischer Antwort zu, die erklärt, warum die Frau in der Vergangenheit immer das untergeordnete, „das Andere Geschlecht“ gewesen ist.

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05 Zur Freiheit verurteilt: Jean-Paul Sartre, Existenzialismus

Sartre lehnt alle Festlegungen darauf, was „der“ Mensch „eigentlich“ ist, ab. Aus seiner Sicht kann das niemand wirklich definieren, nicht einmal Gott (!). Natur, Kultur: Alles das ist für ihn „Essenzialismus“. Umgekehrt wird ein Schuh draus: Der Mensch existiert zuerst und muss dann selbst festlegen, was er eigentlich sein will.

Ganz schön viel verlangt?

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04 Der Mensch, unangepasst und überfordert: Arnold Gehlens Kulturanthropologie

Arnold Gehlen beschreibt den Menschen als reines Kulturwesen: Der Mensch passt nirgendwohin und ist mit allem überfordert, sogar mit sich selbst. Zu seinem Glück kann er sich aber in der Kultursphäre breit machen, einer „zweiten Natur“. 

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03 Der Mensch als Überlebensmaschine: Richard Dawkins, „Das egoistische Gen“

Was kommt eigentlich heraus, wenn man den Menschen als reines Naturwesen beschreiben will, als Produkt der Evolution? Anhand dieser Frage geht es um den Beststeller des Biologen Richard Dawkins – aus einer philosophischen Perspektive gelesen.