Blog

  • 25 Platon, Teil 2: Leben im Einklang / Dreiklang

    Für Platon ist ein Leben gerecht, wenn die Teile der Seele in der richtigen Ordnung zueinander stehen. Diese Idee wird in der heutigen Episode in ein paar Bilder verpackt: Musik und Medizin. 

    Im Anschluss betrachten wir Platons Konzept nochmal kurz im Gesamtbild und stellen ein paar kritische Fragen.

    [podcast_subscribe id=”59″]

  • 24 Platon Teil 1: Ein aufgeräumtes Leben

    Für Platon ist ein Leben dann gelungen, wenn es Gerechtigkeit verkörpert. Ein interessanter, aber schwieriger Gedanke: Wie kann es innerhalb eines einzigen Menschen „Gerechtigkeit“ geben?

    Diese Episode stellt Platons zentrale Idee vor: Er entdeckt im menschlichen Selbst („Seele“) drei verschiedene Teile, die gegen- oder miteinander spielen können. Die Frage lautet dann: Wie gut sind diese Teile in deinem Leben ausbalanciert?

    [podcast_subscribe id=”59″]

    Literatur:

    Platon, Politeia (Der Staat)

    (Film:) Die Bestimmung

  • 23 Epikur: Der schwierige, einfache Weg zum Glück

    Für Epikur geht es im Leben darum zu tun, worauf man „Lust“ hat. So einfach ist das – fast!

    Dazu gehört nämlich jede Menge rationale Überlegung. Und ein kritischer Blick auf unsere Bedürfnisse. Je weniger Bedürfnisse wir haben, desto einfacher wird die Sache mit dem Glück. So einfach ist das – und gleichzeitig so schwierig.

    [podcast_subscribe id=”59″]

    Literatur:

    Epikur, “Brief an Menoikeus”, in: Briefe, Sprüche, Werkfragmente , hrsg. von Hans-Wolfgang Krautz, Stuttgart 1986 (bezahlter Link)

  • 22 Glück (Einführung): Willkommen in der Erlebnismaschine

    Was ist ein gelungenes Leben?

    Für die Philosophie der Antike war diese Frage von zentraler Bedeutung. In der Moderne ist es dagegen etwas aus der Mode gekommen, Anderen zu erklären, wie sie ihr Leben führen sollen. 

    In dieser Episode führe ich ins Thema „Glück“ ein und zeige, dass es vielleicht nicht unmöglich ist, eine sinnvolle, rationale Diskussion darüber zu führen, was ein „gutes“ Leben ist. Und als Gedankenexperiment machen wir Urlaub in Robert Nozicks „Erlebnismaschine“, bekannt aus dem Science-Fiction-Klassiker „Total Recall“.

    [podcast_subscribe id=”59″]

    Literatur:

    (Film): Total Recall (2012)

  • 21 Strafrecht, Determinismus und Verantwortung

    Können wir noch verantwortlich gemacht werden für unsere Entscheidungen, wenn diese in Wahrheit vorherbestimmt werden? Wenn wir gar nicht anders entscheiden können – sollten wir dann noch für Verbrechen bestraft werden? Wäre das sinnvoll? Und wäre das fair? Um diese Fragen geht es – in aller Kürze – in der heutigen Episode, mit der ich die Einheit „Willensfreiheit“ abschließe.

    [podcast_subscribe id=”59″]

  • 20 Kompatibilismus: Peter Bieri, “Das Handwerk der Freiheit”

    Für den schweizer Philosophen Peter Bieri beruht das Argument gegen die Willensfreiheit aus Folge #18 auf einem Missverständnis. Frei zu entscheiden heißt eben nicht, dass Entscheidungen aus dem Nichts herausspringen. Es hat aber sehr viel mit unseren Urteilen zu tun. 

    Stimmt das? Was genau erleben wir eigentlich wirklich, wenn wir eine Entscheidung treffen, die sich „frei“ anfühlt? Darum geht es in der heutigen Episode, in der ich einige Grundgedanken aus dem Buch Das Handwerk der Freiheitvorstelle. Wenn Bieri Recht hat, dann ist Freiheit nämlich etwas, das man regelrecht lernen und üben kann.

    [podcast_subscribe id=”59″]

    Literatur:

    Peter Bieri, Das Handwerk der Freiheit. Über die Entdeckung des eigenen Willens

  • 19 Der Indeterminimsus als Rettungsversuch für den freien Willen

    Wenn alles vorherbestimmt ist und der freie Wille etwas nicht-Vorherbestimmtes wäre, dann könnte es ihn nicht geben. Soweit das Ergebnis der letzten Episode. 

    Aber vielleicht ist ja gar nicht alles vorherbestimmt. Das ist die Annahme des Indeterminismus – ein Ausweg für den freien Willen? In der heutigen Episode spiele ich einige Ideen durch, die vielleicht gegen den Determinismus sprechen. Ob sich damit der freie Wille retten lässt, ist allerdings nochmal eine ganz andere Frage…

    [podcast_subscribe id=”59″]

    Literatur:

    Peter Bieri, Das Handwerk der Freiheit. Über die Entdeckung des eigenen Willens

  • 18 Schachmatt für die Willensfreiheit? Determinismus und Inkompatibilismus

    In dieser Episode stelle ich das klassische Argument gegen die Willensfreiheit vor. Der Philosoph Arthur Schopenhauer hat es im 19. Jahrhundert ganz gut verständlich formuliert: Einerseits ist alles, was wir erleben, durch Ursachen bestimmt (Determinismus). Andererseits wäre der „freie“ Wille etwas, das nicht vorherbestimmt ist (Inkompatibilismus). Beides zusammen, sagt Schopenhauer, können wir nicht haben. 

    [podcast_subscribe id=”59″]

    Hier ist die im Podcast erwähnte Übersicht zum klassischen Argument für den Download (CC-BY-SA):

    Literatur

    Arthur Schopenhauer, Die zwei Grundprobleme der Ethik

  • 17 Willensfreiheit: Wo ist das Problem?

    Willensfreiheit ist ein heiß umstrittenes Thema in der Philosophie. Warum eigentlich? 

    In dieser Episode zeige ich, was alles von der Frage nach der Freiheit des Willens abhängt. Auf den ersten Blick geht es um (fast) alles: um Identität, Beziehung, ein geregeltes Zusammenleben und vielleicht sogar den Sinn des Lebens. Das alles könnte auf dem Spiel stehen.

    Außerdem werfen wir einen kritischen Seitenblick auf die sog. Libet-Experimente. Widerlegt die Hirnforschung die Willensfreiheit?

    [podcast_subscribe id=”59″]

  • 16 Freiheit (Einführung): Handlungs- und Willensfreiheit

    Sind wir „frei“? Das ist in eine in der Philosophie besonders beliebte Frage. Damit verbindet sich natürlich sofort die Frage, was „Freiheit“ überhaupt bedeutet.

    In dieser Episode führe ich in den dritten Themenblock dieses Podcasts ein und erkläre zunächst die grundlegende Unterscheidung zwischen Handlungs- und Willensfreiheit. Spoiler: Willensfreiheit ist der vielleicht der interessantere Begriff – er ist aber auch viel schwieriger zu definieren.

    [podcast_subscribe id=”59″]