Category: Gerechtigkeit

  • 111 John Rawls‘ Gerechtigkeitstheorie 3: Differenzprinzip

    111 John Rawls‘ Gerechtigkeitstheorie 3: Differenzprinzip

    Eine gerechte Gesellschaft gibt allen Mitgliedern die gleiche, für alle maximal mögliche Freiheit. Das war John Rawls‘ erster Grundsatz, siehe letzte Episode. Aber wie sollten wir Güter und Ämter verteilen? Wer bekommt wie viel und wer darf wie viel bestimmen? 

    Gibt es „gerechte“ Ungleichheiten? Warum? Und wie groß dürfen diese Ungleichheiten sein? Um diese Fragen geht es in Rawls‘ Differenzprinzip, das wir in der heutigen Episode untersuchen. 

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    Literatur (bezahlte Links)

    John Rawls, Eine Theorie der Gerechtigkeit, Frankfurt/M. 1975

  • 110 John Rawls‘ Gerechtigkeitstheorie 2: Freiheitsgrundsatz

    110 John Rawls‘ Gerechtigkeitstheorie 2: Freiheitsgrundsatz

    Wenn du nicht wüsstest, wer du in der Gesellschaft sein wirst – was wäre die allererste Regel, die du dieser Gesellschaft vorher geben würdest? Also hinter dem „Schleier des Nicht-Wissens“? (siehe letzte Episode)

    Rawls antwortet: Der allererste Artikel einer gerechten Gesellschaft ist der Freiheitsgrundsatz. Was da ganz genau drin steht und warum es drin steht, darum geht es in der heutigen Episode. Dabei stoßen wir auf das Problem der Toleranz gegen Intoleranz: Darf man Parteien verbieten? Rawls hat auch dazu einige Argumente parat.  

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    Literatur: (bezahlte Links)

    John Rawls, Eine Theorie der Gerechtigkeit, Frankfurt/M. 1975

  • 109 John Rawls‘ Gerechtigkeitstheorie 1: Schleier des Nicht-Wissens

    Wie kommen wir zu „gerechten“ Regeln für die Gesellschaft? Das ist die zentrale Frage in John Rawls „Theorie der Gerechtigkeit“ (1971). Und seine Antwort baut auf einem berühmten Gedankenexperiment auf, dem Schleier des Nicht-Wissens.

    Wie dieses Gedankenexperiment funktioniert und warum es die Antwort auf die Frage sein soll, darum geht es in der heutigen Episode. 

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    Literatur (bezahlte Links):

    John Rawls, Eine Theorie der Gerechtigkeit, Frankfurt/M. 1975

  • 108 Ist Gerechtigkeit „subjektiv“?

    Leider ist es wahnsinnig schwierig, sich über Gerechtigkeit einig zu werden. Jede und jeder findet anscheinend etwas anderes „gerecht“, je nachdem, wie unser eigenes Leben so aussieht. Sollten wir das Thema dann nicht einfach abkürzen und feststellen, dass es so etwas wie „objektive“ Gerechtigkeit nun mal gar nicht gibt? Ist Gerechtigkeit also „subjektiv“?

    In der heutigen Episode spiele ich diese These durch, die wir in ähnlicher Form auch schon aus der Ethik kennen. Dass Gerechtigkeit „subjektiv“ ist, kann man zwar leicht behaupten – aber dadurch wird am Ende nichts wirklich leichter.

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  • 107 Gleichheit, Leistung, Bedarf: Verteilungsprinzipien unter der Lupe

    In der vergangenen Episode haben wir drei Prinzipien kennengelernt, die eine Verteilung vielleicht „gerecht“ machen: Gleichheit, Leistung und Bedarf. In der heutigen Episode spiele ich alle drei Prinzipien gedanklich durch. Es stellt sich heraus: So richtig „perfekt“ ist keins davon. 

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  • 106 Was ist eine gerechte Verteilung? (Einführung)

    In dieser Episode schlage ich ein neues Kapitel auf: Verteilungsgerechtigkeit.

    Es gibt Kuchen!

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  • 104 Michael Walzer über das Recht zum Krieg (Krieg und Konflikt 3)

    Wer angegriffen wird, darf sich verteidigen. Und im Ernstfall dürfen Staaten dazu auch Gewalt anwenden. Diese These vertritt jedenfalls Michael Walzer in seinem Klassiker „Gibt es den gerechten Krieg?“ (orig.: Just and Unjust Wars). 

    Gewalt zwischen Privatpersonen und Gewalt zwischen Staaten ist nämlich in vielen Punkten vergleichbar. Es gibt aber auch Unterschiede, und die haben wiederum ethische Konsequenzen. In dieser Episode stelle ich Walzers Ansatz vor und ordne ihn kritisch ein. Eine Episode über das Recht im Krieg folgt später. 

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    Literatur: (bezahlte Links)

    Michael Walzer, Just and Unjust Wars. A Moral Argument with Historical Illustrations, New York (5. Aufl.) 2015

  • 85 Woher kommt Eigentum? John Locke über ursprüngliche Aneignung

    Wenn Menschen „Eigentum“ haben, dann dürfen sie darüber bestimmen, was mit diesem Eigentum passiert (siehe letzte Episode). Aber warum darf überhaupt irgend jemand Eigentum haben? Angenommen, wir stranden auf einer unberührten Insel – wem gehört dann alles das, was auf dieser Insel ist? Wer darf darüber bestimmen? Alle gleichzeitig? Oder niemand? 

    Mit dieser Frage hat sich John Locke ausführlich beschäftigt. In der heutigen Episode stelle ich seine Konzeption der ursprünglichen Aneignung vor. Wir betrachten die einzelnen Schritte von Lockes Argumentation und ordnen dieses Konzept nachher kritisch ein. Außerdem geht es um Tomatensaft.  

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    Literatur:

    John Locke, Zwei Abhandlungen über die Regierung, Frankfurt/M. 1977 (bezahlter Link)

    Walter Euchner: John Locke zur Einführung, Hamburg 2011 (bezahlter Link)

    Andreas Eckl und Bernd Ludwig (Hrsg.), Was ist Eigentum? Philosophische Positionen von Platon bis Habermas, München 2005 (bezahlter Link)

    Robert Nozick, Anarchie, Staat, Utopia, München 2011 (bezahlter Link)

  • 84 Was ist Eigentum?

    In der heutigen Episode geht es um ein Unterkapitel der Staatstheorie: Eigentum. Wir fragen uns (natürlich), was Eigentum überhaupt ist, warum es in die Staatstheorie gehört und was die staatstheoretischen Modelle, die ich bisher vorgestellt habe, zum Thema „Eigentum“ sagen. Anschließend stelle ich einige grundlegende philosophische Fragen ans Thema – die Antworten folgen, wie üblich, später. 

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    Literatur:

    Andreas Eckl und Bernd Ludwig (Hrsg.), Was ist Eigentum? Philosophische Positionen von Platon bis Habermas, München 2005 (bezahlter Link)

  • 82 Mauerschützen vor Gericht: Naturrecht und Positives Recht

    In der heutigen Episode beleuchte ich den Fall der „Mauerschützen“. An der innerdeutschen Grenze kamen zwischen 1961 und 1989 mehrere Hundert Menschen ums Leben, die aus der DDR in den Westen fliehen wollten. Nach der Wiedervereinigung hat man einigen Grenzsoldaten und ihren Vorgesetzten den Prozess gemacht. Aber ist das fair? Dürfen wir Menschen bestrafen, die sich einfach an das Gesetz gehalten haben, das es „damals“ gab? Müssen wir das sogar? 

    Um dieses Problem geht es in der heutigen Episode. Dabei stoßen wir auf zwei Grundrichtungen der Rechtsphilosophie: Naturrecht und Positives Recht (Rechtspositivismus). Philosophische Rückendeckung finden wir dazu einerseits bei John Locke (Episoden 78–81), andererseits bei Thomas Hobbes (Episoden 72–75).    

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