Category: Arbeit

  • 85 Woher kommt Eigentum? John Locke über ursprüngliche Aneignung

    Wenn Menschen „Eigentum“ haben, dann dürfen sie darüber bestimmen, was mit diesem Eigentum passiert (siehe letzte Episode). Aber warum darf überhaupt irgend jemand Eigentum haben? Angenommen, wir stranden auf einer unberührten Insel – wem gehört dann alles das, was auf dieser Insel ist? Wer darf darüber bestimmen? Alle gleichzeitig? Oder niemand? 

    Mit dieser Frage hat sich John Locke ausführlich beschäftigt. In der heutigen Episode stelle ich seine Konzeption der ursprünglichen Aneignung vor. Wir betrachten die einzelnen Schritte von Lockes Argumentation und ordnen dieses Konzept nachher kritisch ein. Außerdem geht es um Tomatensaft.  

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    Literatur:

    John Locke, Zwei Abhandlungen über die Regierung, Frankfurt/M. 1977 (bezahlter Link)

    Walter Euchner: John Locke zur Einführung, Hamburg 2011 (bezahlter Link)

    Andreas Eckl und Bernd Ludwig (Hrsg.), Was ist Eigentum? Philosophische Positionen von Platon bis Habermas, München 2005 (bezahlter Link)

    Robert Nozick, Anarchie, Staat, Utopia, München 2011 (bezahlter Link)

  • 28 Karl Marx: Arbeit, Selbstverwirklichung, Entfremdung

    Wohin gehört Arbeit eigentlich auf der Skala zwischen Glück und Unglück? Für Marx ist Arbeit eigentlich das, was den Menschen überhaupt zum Menschen macht. Und in der Praxis ist sie genau das, was sein Glück verhindert. In dieser Episode befassen wir uns mit der tiefen Tragik, die für Marx hinter dem Begriff „Arbeit“ steckt – aber auch mit einigen Lichtblicken. 

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    Literatur:

    Karl Marx, Ökonomisch-philosophische Manuskripte, hrsg. und kommentiert von Michael Quante

    Michael Quante, Der unversöhnte Marx. Die Welt in Aufruhr