Category: Antike

  • 68 Aristoteles‘ Staatstheorie 3: Chancen und Probleme

    Der antike Philosoph Aristoteles will die staatliche Ordnung aus der Natur des Menschen begründen: Der Mensch ist ein Gemeinschaftswesen und braucht die organisierte Gemeinschaft, um ein gutes Leben zu führen. 

    Diesen Gedanken habe ich in den letzten zwei Episoden ausgebreitet. Heute betrachten wir ihn sozusagen von außen und konzentrieren uns auf Chancen und Probleme.

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    Literatur:

    Michael Sandel, What’s the Right Thing to do? (Vorlesungen)

    Michael Sandel, Was man für Geld nicht kaufen kann

    Manuel Schmid und Stephan Jütte: Ausgeglaubt, Eure Fragen, unsere Antworten Teil 2

  • 67 Aristoteles’ Staatstheorie 2: Die Schwarmintelligenz und die Verteilung des Reichtums

    Der Staat ist dafür zuständig, dass Menschen ein „gutes“ Leben führen – das war die Grundidee in Aristoteles‘ politischer Philosophie. Aber wie muss der Staat eingerichtet sein, damit das auch klappt? Darum geht es in der heutigen Episode. Aristoteles erklärt, dass die Verteilung des Eigentums eine ganz entscheidende Rolle für den Zusammenhalt in der Gesellschaft spielt. 

    Außerdem vergleiche ich Aristoteles‘ Staatstheorie mit dem Konzept seines Lehrers Platon und mit den Kerngedanken seiner Ethik.  

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  • 65 Platons Staats-Utopie 2: Stabilität und Totalitarismus, Poppers Platon-Kritik

    In Platons Ideal-Staat sollen die Philosophinnen und Philosophen herrschen. Warum das so ist, habe ich in der letzten Episode erklärt. Heute geht es darum, wie das konkret funktionieren soll: Wie stellen wir sicher, dass diese Leute auch wirklich im Interesse der Bevölkerung handeln? 

    Damit dieser Staat funktioniert, muss er bis in die Gedanken der Bürger hinein regieren. Dem Philosophen Karl Popper kam diese Idee im 20. Jahrhundert verdächtig bekannt vor und er hat sie als „Totalitarismus“ kritisiert. Diese Kritik breite ich in der heutigen Episode aus und ziehe ein abschließendes Fazit zum Staatsmodell in Platons Politeia

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    Literatur

  • 34 Aristoteles: Ethik für Handwerker

    Richtig Handeln heißt für Aristoteles: angemessen Handeln. Es geht darum, das richtige „Maß“ zu finden, das immer zwischen zwei (falschen) Extremen liegt. Warum das so ist und wie das in etwa funktionieren soll, erkläre ich in dieser Episode. 

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    Literatur:

    Aristoteles, Nikomachische Ethik

    Otfried Höffe, Aristoteles

  • 27 Stoizismus: Gelassenheit macht frei

    Unglücklich werden wir, wenn die Welt nicht funktioniert, wie wir uns das wünschen – wenn unsere Erwartungen enttäuscht werden. Der sogenannte Stoizismus schlägt vor: Wenn du die Welt schon nicht ändern kannst, dann ändere deine Erwartungen. Arbeite an dir selbst und ertrage den Rest geduldig, denn alles kommt, wie es kommen muss.

    Ob so eine Einstellung uns heute wirklich weiterbringt und wie das überhaupt funktionieren soll, das ergründe ich in dieser Episode. Und heute geht es ausnahmsweise (!) auch kurz um Corona.

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    Literatur:

    Wolfgang Weinkauf (Hrsg.): Die Philosophie der Stoa. Ausgewählte Texte

    Anna Schriefl: Stoische Philosophie: Eine Einführung

  • 26 Aristoteles: Denken macht glücklich

    Wenn wir fragen, wann ein Leben gelungen ist, müssen wir erst mal klären, worum es im menschlichen Leben im großen und ganzen geht: Was ist das besondere am Menschen? 

    Diesen Ansatz hat Aristoteles verfolgt, Platons berühmtester Schüler (der auch in den Abiturvorgaben NRW manchmal zu Gast ist). Für ihn sollte ein Leben der Vernunft folgen. Was das in etwa bedeutet und ob diese Idee uns weiterbringt: Darum geht es in der heutigen Episode 

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    Literatur:

    Aristoteles, Nikomachische Ethik

  • 25 Platon, Teil 2: Leben im Einklang / Dreiklang

    Für Platon ist ein Leben gerecht, wenn die Teile der Seele in der richtigen Ordnung zueinander stehen. Diese Idee wird in der heutigen Episode in ein paar Bilder verpackt: Musik und Medizin. 

    Im Anschluss betrachten wir Platons Konzept nochmal kurz im Gesamtbild und stellen ein paar kritische Fragen.

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  • 24 Platon Teil 1: Ein aufgeräumtes Leben

    Für Platon ist ein Leben dann gelungen, wenn es Gerechtigkeit verkörpert. Ein interessanter, aber schwieriger Gedanke: Wie kann es innerhalb eines einzigen Menschen „Gerechtigkeit“ geben?

    Diese Episode stellt Platons zentrale Idee vor: Er entdeckt im menschlichen Selbst („Seele“) drei verschiedene Teile, die gegen- oder miteinander spielen können. Die Frage lautet dann: Wie gut sind diese Teile in deinem Leben ausbalanciert?

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    Literatur:

    Platon, Politeia (Der Staat)

    (Film:) Die Bestimmung

  • 23 Epikur: Der schwierige, einfache Weg zum Glück

    Für Epikur geht es im Leben darum zu tun, worauf man „Lust“ hat. So einfach ist das – fast!

    Dazu gehört nämlich jede Menge rationale Überlegung. Und ein kritischer Blick auf unsere Bedürfnisse. Je weniger Bedürfnisse wir haben, desto einfacher wird die Sache mit dem Glück. So einfach ist das – und gleichzeitig so schwierig.

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    Literatur:

    Epikur, “Brief an Menoikeus”, in: Briefe, Sprüche, Werkfragmente , hrsg. von Hans-Wolfgang Krautz, Stuttgart 1986 (bezahlter Link)

  • 22 Glück (Einführung): Willkommen in der Erlebnismaschine

    Was ist ein gelungenes Leben?

    Für die Philosophie der Antike war diese Frage von zentraler Bedeutung. In der Moderne ist es dagegen etwas aus der Mode gekommen, Anderen zu erklären, wie sie ihr Leben führen sollen. 

    In dieser Episode führe ich ins Thema „Glück“ ein und zeige, dass es vielleicht nicht unmöglich ist, eine sinnvolle, rationale Diskussion darüber zu führen, was ein „gutes“ Leben ist. Und als Gedankenexperiment machen wir Urlaub in Robert Nozicks „Erlebnismaschine“, bekannt aus dem Science-Fiction-Klassiker „Total Recall“.

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    Literatur:

    (Film): Total Recall (2012)