Category: Anthropologie

  • 28 Karl Marx: Arbeit, Selbstverwirklichung, Entfremdung

    Wohin gehört Arbeit eigentlich auf der Skala zwischen Glück und Unglück? Für Marx ist Arbeit eigentlich das, was den Menschen überhaupt zum Menschen macht. Und in der Praxis ist sie genau das, was sein Glück verhindert. In dieser Episode befassen wir uns mit der tiefen Tragik, die für Marx hinter dem Begriff „Arbeit“ steckt – aber auch mit einigen Lichtblicken. 

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    Literatur:

    Karl Marx, Ökonomisch-philosophische Manuskripte, hrsg. und kommentiert von Michael Quante

    Michael Quante, Der unversöhnte Marx. Die Welt in Aufruhr

  • 26 Aristoteles: Denken macht glücklich

    Wenn wir fragen, wann ein Leben gelungen ist, müssen wir erst mal klären, worum es im menschlichen Leben im großen und ganzen geht: Was ist das besondere am Menschen? 

    Diesen Ansatz hat Aristoteles verfolgt, Platons berühmtester Schüler (der auch in den Abiturvorgaben NRW manchmal zu Gast ist). Für ihn sollte ein Leben der Vernunft folgen. Was das in etwa bedeutet und ob diese Idee uns weiterbringt: Darum geht es in der heutigen Episode 

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    Literatur:

    Aristoteles, Nikomachische Ethik

  • 17 Willensfreiheit: Wo ist das Problem?

    Willensfreiheit ist ein heiß umstrittenes Thema in der Philosophie. Warum eigentlich? 

    In dieser Episode zeige ich, was alles von der Frage nach der Freiheit des Willens abhängt. Auf den ersten Blick geht es um (fast) alles: um Identität, Beziehung, ein geregeltes Zusammenleben und vielleicht sogar den Sinn des Lebens. Das alles könnte auf dem Spiel stehen.

    Außerdem werfen wir einen kritischen Seitenblick auf die sog. Libet-Experimente. Widerlegt die Hirnforschung die Willensfreiheit?

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  • 16 Freiheit (Einführung): Handlungs- und Willensfreiheit

    Sind wir „frei“? Das ist in eine in der Philosophie besonders beliebte Frage. Damit verbindet sich natürlich sofort die Frage, was „Freiheit“ überhaupt bedeutet.

    In dieser Episode führe ich in den dritten Themenblock dieses Podcasts ein und erkläre zunächst die grundlegende Unterscheidung zwischen Handlungs- und Willensfreiheit. Spoiler: Willensfreiheit ist der vielleicht der interessantere Begriff – er ist aber auch viel schwieriger zu definieren.

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  • 08 Wer ist dieser „Ich“ überhaupt? Körper und Seele, Einführung

    Aus Märchen und Fantasy kennen wir Personen, die in einen anderen Körper schlüpfen. Angenommen, das ginge: Wäre ich dann noch ich? Bin ich also jemand anders als mein Körper? 

    Diese Episode bildet einen Einstieg in ein neues Thema zwischen Anthropologie und Metaphysik. Ich diskutiere einige Grundbegriffe und zeige, warum diese Frage überhaupt wichtig sein könnte.

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    Hier findest Du eine Übersicht zum Thema, sowie zu den nächsten Episoden:

  • 07 Wer hat Angst vorm „Gender-Wahn“? Exkurs zu Judith Butler

    Können wir die Rolle als Frau oder Mann wirklich abstreifen? Diese Frage blieb in der letzten Episode offen – und sie ist ein Ausgangspunkt für Judith Butler, eine der bekanntesten (und umstrittensten!) Theoretikerinnen der aktuellen Gendertheorie.

    In dieser Episode stelle ich ihre Position vor und gehe der Frage nach, warum der Begriff „Gender“ eigentlich so ein Aufreger-Thema ist. 

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    Literatur:

    Judith Butler, Das Unbehagen der Geschlechter, Frankfurt./M. 1991 (bezahlter Link)

    Andreas Lebert und Kathrin Zeug: “Es ist eine Frage der Zeit, bis wir bei der Geburt kein Geschlecht mehr zugewiesen bekommen” [Interview mit Lann Hornscheidt], in: DIE ZEIT, 20.6. 2016

  • 06 Was ist eine „richtige“ Frau? Das Geschlechterverhältnis nach Simone de Beauvoir

    Zum Abschluss des Themenblocks „Natur und Kultur“ geht es um ein konkretes Beispiel: die Einteilung der Menschen in Männlein und Weiblein. Wer macht diese Einteilung und was macht sie mit uns?

    Wir fragen nochmals kurz Dawkins und Gehlen. Anschließend wenden wir uns Simone de Beauvoirs existenzialistischer Antwort zu, die erklärt, warum die Frau in der Vergangenheit immer das untergeordnete, „das Andere Geschlecht“ gewesen ist.

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    Literatur

    Simone de Beauvoir: Das andere Geschlecht. Sitte und Sexus der Frau, übs. von Uli Aumüller und Grete Osterwald, Hamburg 2000

    Kate Kirkpatrick: Simone de Beauvoir. Ein modernes Leben, München 2020 (bezahlter Link)

  • 05 Zur Freiheit verurteilt: Jean-Paul Sartre, Existenzialismus

    Sartre lehnt alle Festlegungen darauf, was „der“ Mensch „eigentlich“ ist, ab. Aus seiner Sicht kann das niemand wirklich definieren, nicht einmal Gott (!). Natur, Kultur: Alles das ist für ihn „Essenzialismus“. Umgekehrt wird ein Schuh draus: Der Mensch existiert zuerst und muss dann selbst festlegen, was er eigentlich sein will.

    Ganz schön viel verlangt?

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    Literatur:

    Jean-Paul Sartre: Der Existenzialismus ist ein Humanismus, übs. von Werner Bökenkamp und Hans Georg Brenner, Hamburg 2000 (bezahlter Link)

    Jean-Paul Sartre: Das Sein und das Nichts. Versuch einer phänomenologischen Ontologie (= Philosophische Schriften Bd. 3), übs. von Hans Schöneberg, Hamburg 1993 (bezahlter Link)

    Martin Suhr, Jean-Paul Sartre zur Einführung, Hamburg 2023 (bezahlter Link)

  • 04 Der Mensch, unangepasst und überfordert: Arnold Gehlens Kulturanthropologie

    Arnold Gehlen beschreibt den Menschen als reines Kulturwesen: Der Mensch passt nirgendwohin und ist mit allem überfordert, sogar mit sich selbst. Zu seinem Glück kann er sich aber in der Kultursphäre breit machen, einer „zweiten Natur“. 

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    Literatur

    Arnold Gehlen, Der Mensch. Seine Natur und seine Stellung in der Welt

    Christian Thies, Arnold Gehlen zur Einführung

  • 03 Der Mensch als Überlebensmaschine: Richard Dawkins, „Das egoistische Gen“

    Was kommt eigentlich heraus, wenn man den Menschen als reines Naturwesen beschreiben will, als Produkt der Evolution? Anhand dieser Frage geht es um den Beststeller des Biologen Richard Dawkins – aus einer philosophischen Perspektive gelesen.

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    Literatur:

    Richard Dawkins, Das egoistische Gen

    Richard David Precht, Liebe. Ein unordentliches Gefühl