Category: Existenzialismus

  • 06 Was ist eine „richtige“ Frau? Das Geschlechterverhältnis nach Simone de Beauvoir

    Zum Abschluss des Themenblocks „Natur und Kultur“ geht es um ein konkretes Beispiel: die Einteilung der Menschen in Männlein und Weiblein. Wer macht diese Einteilung und was macht sie mit uns?

    Wir fragen nochmals kurz Dawkins und Gehlen. Anschließend wenden wir uns Simone de Beauvoirs existenzialistischer Antwort zu, die erklärt, warum die Frau in der Vergangenheit immer das untergeordnete, „das Andere Geschlecht“ gewesen ist.

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    Literatur

    Simone de Beauvoir: Das andere Geschlecht. Sitte und Sexus der Frau, übs. von Uli Aumüller und Grete Osterwald, Hamburg 2000

    Kate Kirkpatrick: Simone de Beauvoir. Ein modernes Leben, München 2020 (bezahlter Link)

  • 05 Zur Freiheit verurteilt: Jean-Paul Sartre, Existenzialismus

    Sartre lehnt alle Festlegungen darauf, was „der“ Mensch „eigentlich“ ist, ab. Aus seiner Sicht kann das niemand wirklich definieren, nicht einmal Gott (!). Natur, Kultur: Alles das ist für ihn „Essenzialismus“. Umgekehrt wird ein Schuh draus: Der Mensch existiert zuerst und muss dann selbst festlegen, was er eigentlich sein will.

    Ganz schön viel verlangt?

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    Literatur:

    Jean-Paul Sartre: Der Existenzialismus ist ein Humanismus, übs. von Werner Bökenkamp und Hans Georg Brenner, Hamburg 2000 (bezahlter Link)

    Jean-Paul Sartre: Das Sein und das Nichts. Versuch einer phänomenologischen Ontologie (= Philosophische Schriften Bd. 3), übs. von Hans Schöneberg, Hamburg 1993 (bezahlter Link)

    Martin Suhr, Jean-Paul Sartre zur Einführung, Hamburg 2023 (bezahlter Link)