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  • 11 Das materialistische Menschenbild nach La Mettrie

    Der französische Arzt und Philosoph Julien Offray de La Mettrie lebte in einer Zeit der großen wissenschaftlichen Entdeckungen: Der gesamte Kosmos, so schien es seit Newton, lässt sich allein durch Gesetze von Materie und Bewegung erklären – also auch der Mensch. Alles, was wir „Seele“ nennen, will der Materialist re-duzieren (das heißt: zurück-führen) auf Körperliches, also Materie. 

    Wie das funktionieren soll und was für den Materialismus spricht, skizziere ich in dieser Episode.

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    Literatur:

    Julien Offray de LaMettrie: Die Maschine Mensch

  • 10 Descartes zwischen den Stühlen: Schwierigkeiten des Dualismus

    Zu den zentralen Schwierigkeiten des Leib-Seele-Dualismus gehört die Frage, wie Geistiges und Materielles zusammenhängen können, wenn beides doch angeblich verschiedene Substanzen sind. 

    In dieser Episode geht es um einige der zentralen Einwände gegen Descartes. Es stellt sich heraus: die Sache mit der „Existenz“ des Denkens ist geradezu deprimierend kompliziert…

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  • 09 Träumende Schmetterlinge – Dualismus nach Descartes

    Der französische Philosoph René Descartes (1596–1650) war der Auffassung, dass Körper und Seele grundverschieden sind, zwei vollkommen unterschiedliche „Substanzen“. Diese Episode stellt zwei seiner Argumente vor. 

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    Literatur:

    Zhuangzi: Das Buch der daoistischen Weisheit, hrsg. von Günter Wohlfart

    René Descartes, Meditationen

  • 07 Wer hat Angst vorm „Gender-Wahn“? Exkurs zu Judith Butler

    Können wir die Rolle als Frau oder Mann wirklich abstreifen? Diese Frage blieb in der letzten Episode offen – und sie ist ein Ausgangspunkt für Judith Butler, eine der bekanntesten (und umstrittensten!) Theoretikerinnen der aktuellen Gendertheorie.

    In dieser Episode stelle ich ihre Position vor und gehe der Frage nach, warum der Begriff „Gender“ eigentlich so ein Aufreger-Thema ist. 

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    Literatur:

    Judith Butler, Das Unbehagen der Geschlechter, Frankfurt./M. 1991 (bezahlter Link)

    Andreas Lebert und Kathrin Zeug: “Es ist eine Frage der Zeit, bis wir bei der Geburt kein Geschlecht mehr zugewiesen bekommen” [Interview mit Lann Hornscheidt], in: DIE ZEIT, 20.6. 2016

  • 06 Was ist eine „richtige“ Frau? Das Geschlechterverhältnis nach Simone de Beauvoir

    Zum Abschluss des Themenblocks „Natur und Kultur“ geht es um ein konkretes Beispiel: die Einteilung der Menschen in Männlein und Weiblein. Wer macht diese Einteilung und was macht sie mit uns?

    Wir fragen nochmals kurz Dawkins und Gehlen. Anschließend wenden wir uns Simone de Beauvoirs existenzialistischer Antwort zu, die erklärt, warum die Frau in der Vergangenheit immer das untergeordnete, „das Andere Geschlecht“ gewesen ist.

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    Literatur

    Simone de Beauvoir: Das andere Geschlecht. Sitte und Sexus der Frau, übs. von Uli Aumüller und Grete Osterwald, Hamburg 2000

    Kate Kirkpatrick: Simone de Beauvoir. Ein modernes Leben, München 2020 (bezahlter Link)

  • 04 Der Mensch, unangepasst und überfordert: Arnold Gehlens Kulturanthropologie

    Arnold Gehlen beschreibt den Menschen als reines Kulturwesen: Der Mensch passt nirgendwohin und ist mit allem überfordert, sogar mit sich selbst. Zu seinem Glück kann er sich aber in der Kultursphäre breit machen, einer „zweiten Natur“. 

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    Literatur

    Arnold Gehlen, Der Mensch. Seine Natur und seine Stellung in der Welt

    Christian Thies, Arnold Gehlen zur Einführung

  • 01 Kant und die Yetis, oder: Was ist Philosophie?

    Was ist eigentlich Philosophie? Wer braucht sowas?

    Eine kleine Vorstellung des Fachs, seiner Fragestellungen und Methoden. Außerdem: Eine Übersicht zu den Themen dieses Podcasts, entlang den Abitur-Vorgaben NRW

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    Literatur:

    (Film:) Smallfoot (Blu-Ray)