Author: Florian Kraemer

  • 34 Aristoteles: Ethik für Handwerker

    Richtig Handeln heißt für Aristoteles: angemessen Handeln. Es geht darum, das richtige „Maß“ zu finden, das immer zwischen zwei (falschen) Extremen liegt. Warum das so ist und wie das in etwa funktionieren soll, erkläre ich in dieser Episode. 

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    Literatur:

    Aristoteles, Nikomachische Ethik

    Otfried Höffe, Aristoteles

  • 33 Toleranz als Eigentor: Argumente gegen den Kulturrelativismus

    Leben und leben lassen, Toleranz für alle. Das war, stark vereinfacht, das Motto des Kulturrelativismus in der letzten Episode und es klang erst mal sehr modern, aufgeklärt und vielleicht auch bequem. Aber geht das auf? 

    In dieser Episode führe ich eine lange Liste an Einwänden gegen den Kulturrelativismus auf. Er ist in Wahrheit ziemlich unpraktisch, gar nicht so tolerant wie er klingt – und er widerspricht sich vor allem selbst. 

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  • 32 Amoralismus und Relativismus

    Ethik ist ein harter Job. Andern „vorschreiben“, was richtig und falsch ist – wer will das schon? In der heutigen Episode betrachten wir zwei ethische Positionen, die definitiv keine endgültigen Antworten liefern wollen. 

    Der Amoralismus betrachtet Moral „von außen“ von der Warte des unbeteiligten Zuschauers. Und er behauptet, dass wir eben kein richtiges Argument haben, warum es Moral überhaupt geben sollte. Der Relativismus dagegen nimmt zwar an, dass es moralisches „richtig“ und „falsch“ gibt, bestreitet aber, dass dieselbe Moral universell gilt, also für alle Menschen. Wir untersuchen den Kulturrelativismus, der behauptet, dass alle lediglich der Moral ihrer eigenen Kultur folgen sollten.

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  • 31 Ethik (Einführung 3): Gesetz versus Ethik versus Religion

    In der Ethik geht es darum zu begründen, was wir tun sollen. Diese Frage stellen sich aber nicht nur Philosophinnen, sondern auch das Gesetz. Und auch in den Religionen geht es darum, wie Menschen sich verhalten sollten. Ist das alles auch Ethik? 

    In dieser Episode versuche ich, Ethik vom staatlichen Recht und Gesetz abzugrenzen und zeige, wie schwierig es ist, Moral durch Glauben zu begründen.

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  • 30 Ethik (Einführung 2): Naturalistischer und genetischer Fehlschluss

    In der letzten Episode ging es darum, wie man ethisch argumentiert. Heute geht es dagegen darum, wie man es besser NICHT macht: Ich erkläre den naturalistischen und den genetischen Fehlschluss. Beides sind beliebte und häufige Fehler in der Alltagsethik, mit ein wenig ethischem Hintergrundwissen sind sie aber leicht zu vermeiden.

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  • 29 Ethik (Einführung): Normen, Werte, Bananenschalen

    Mit dieser Episode beginnt meine ­– voraussichtlich etwas längere – Einheit über Ethik. Ethik ist die Lehre von der Begründung moralischer Ansprüche. Es reicht nicht nur, irgendwelche moralischen Forderungen aufzustellen, sondern wir müssen auch logisch nachvollziehbare Gründe dafür aufstellen. 

    In dieser Episode zeige ich kurz, wie das in etwa funktioniert und stelle dazu die Methoden „Praktischer Syllogismus“ und „Toulmin-Schema“ vor. Anschließend gebe ich einen Überblick über besonders einflussreiche Ansätze der Ethik und den weiteren Aufbau dieser Reihe.

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    Hier sind die in der Episode erwähnten Handouts zum Download (CC-BY-SA):

  • 28 Karl Marx: Arbeit, Selbstverwirklichung, Entfremdung

    Wohin gehört Arbeit eigentlich auf der Skala zwischen Glück und Unglück? Für Marx ist Arbeit eigentlich das, was den Menschen überhaupt zum Menschen macht. Und in der Praxis ist sie genau das, was sein Glück verhindert. In dieser Episode befassen wir uns mit der tiefen Tragik, die für Marx hinter dem Begriff „Arbeit“ steckt – aber auch mit einigen Lichtblicken. 

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    Literatur:

    Karl Marx, Ökonomisch-philosophische Manuskripte, hrsg. und kommentiert von Michael Quante

    Michael Quante, Der unversöhnte Marx. Die Welt in Aufruhr

  • 27 Stoizismus: Gelassenheit macht frei

    Unglücklich werden wir, wenn die Welt nicht funktioniert, wie wir uns das wünschen – wenn unsere Erwartungen enttäuscht werden. Der sogenannte Stoizismus schlägt vor: Wenn du die Welt schon nicht ändern kannst, dann ändere deine Erwartungen. Arbeite an dir selbst und ertrage den Rest geduldig, denn alles kommt, wie es kommen muss.

    Ob so eine Einstellung uns heute wirklich weiterbringt und wie das überhaupt funktionieren soll, das ergründe ich in dieser Episode. Und heute geht es ausnahmsweise (!) auch kurz um Corona.

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    Literatur:

    Wolfgang Weinkauf (Hrsg.): Die Philosophie der Stoa. Ausgewählte Texte

    Anna Schriefl: Stoische Philosophie: Eine Einführung

  • 26 Aristoteles: Denken macht glücklich

    Wenn wir fragen, wann ein Leben gelungen ist, müssen wir erst mal klären, worum es im menschlichen Leben im großen und ganzen geht: Was ist das besondere am Menschen? 

    Diesen Ansatz hat Aristoteles verfolgt, Platons berühmtester Schüler (der auch in den Abiturvorgaben NRW manchmal zu Gast ist). Für ihn sollte ein Leben der Vernunft folgen. Was das in etwa bedeutet und ob diese Idee uns weiterbringt: Darum geht es in der heutigen Episode 

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    Literatur:

    Aristoteles, Nikomachische Ethik

  • 25 Platon, Teil 2: Leben im Einklang / Dreiklang

    Für Platon ist ein Leben gerecht, wenn die Teile der Seele in der richtigen Ordnung zueinander stehen. Diese Idee wird in der heutigen Episode in ein paar Bilder verpackt: Musik und Medizin. 

    Im Anschluss betrachten wir Platons Konzept nochmal kurz im Gesamtbild und stellen ein paar kritische Fragen.

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